Bedeutung Brandschutz

Der vorbeugende Brandschutz im Bauwesen ist ein zentraler Sicherheits-Faktor geworden. Spätestens seit dem Brand im Düsseldorfer Flughafen oder immer noch aktuell die „neverendingstory am Hauptstadtflughafen“ wird dieses Thema in seiner Bedeutung und in der breiten Öffentlichkeit als sehr sensibel betrachtet.

Brände gefährden Menschenleben und schädigen die Umwelt, daneben verursachen sie enorme wirtschaftliche Schäden, insbesondere in Gewerbe und Industrie. Aber auch der Abbrand eines Privatgebäudes stellt die Menschen vor ungeheure Probleme.

Das definierte Schutzziel heißt die Gefahren durch Brände auf ein Minimum zu reduzieren.
Dabei steht der Schutz des Menschen an oberster Stelle, nach dem Menschen stehen die Schutzziele Umwelt und Gebäude bzw. Technik.

Der Bauherr haftet
Technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Lebens und der körperlichen Unversehrtheit des arbeitenden Menschen sind Bestandteile der Planung von Arbeitsplätzen und Fertigungsabläufen. Dazu gehören auch Brand- und Explosionsschutzmaßnahmen. Sie liegen im Verantwortungsbereich des Bauherrn und denen von ihm beauftragten Personen.

Brandschutz im Bauwesen besteht im wesentlichen aus:
1. dem baulichen Brandschutz
2. dem vorbeugenden Brandschutz
3. dem abwehrenden Brandschutz

Zum baulichen Brandschutz zählen die Maßnahmen die einen Brand zwar nicht verhindern können aber über eine bestimmte Zeit die Ausbreitung und Weiterleitung von Brandwärme- und Rauch im Gebäude wirksam behindern. Komplextrennwände, Brandwände, Branddecken, Feuerschutzverglasungen, Rauchabschlüsse, selbstschließende Feuerschutztüren- und Tore mit entsprechenden Feuerwiderstandsklassen sind nur einige Beispiele aus diesem Bereich.

Der vorbeugende Brandschutz ist der Teil, der durch den Einsatz von Technik realisiert wird. Zur Brandschutztechnik gehören bspw. automatische Brandmelder, Brandmeldeanlagen, Brandschutzklappen, autarke Löschanlagen, Entrauchungskonzepte sowie Rauch- und Wärmeabzugsanlagen.

Der abwehrende Brandschutz ist definiert durch Personenbezogene Maßnahmen im Zusammenspiel mit eingesetzter Technik. Hier sind vor allem die Feuerwehren zu nennen aber auch alle anderen Rettungs- und Einsatzkräfte die für eine sinnvolle Brandbekämpfung benötigt werden.

Erst die Kombination aus vorbeugendem und abwehrendem Brandschutz stellt eine optimale Risiko-Minimierung dar. Und wenn es dann doch einmal zu größeren Bränden kommt kann nur noch unter Einsatz der Rettungsmannschaften das schlimmste verhindert werden.

Brandschutz im Bauwesen ist also sehr wichtig um Investitionen (Werte) und Funktionen (Produktivität) langfristig zu sichern und zu erhalten.

Nicht zuletzt sei hier erwähnt, dass ein umsichtiger und bewusster Umgang im betrieblichen – wie auch privaten Bereich erheblich dazu beiträgt Brände zu vermeiden.

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